Reisewege; SWR

Der wilde Süden Frankreichs: Die Camargue

Der Himmel über der Camargue scheint endlos, Land und Meer begegnen sich in ständigem Wechsel, Wind und Wasser sind allgegenwärtig: Die Region, im Deltagebiet zwischen kleiner und großer Rhône gelegen, ist einzigartig...

Mensch und Tier haben sich den besonderen Bedingungen angepasst. Als die Römer kamen, fanden sie bereits die Flamingos und die halbwilden Pferde vor, die bis heute zum Landschaftsbild gehören. Die robusten Schimmel werden auf weitläufigen Weiden gehalten, die zu den „Manades“ gehören, wie dort die Bauernhöfe heißen. Die Pferde werden auch als Arbeitstier für die „Manadiers“, die Cowboys der Camargue, gebraucht. Sie hüten die Stiere, die am Tag des großen Fests von Arles in die antike Arena der Stadt getrieben werden. Die dort stattfindenden Stierkämpfe, „Courses camarguaises“ genannt, sind unblutig, verlangen allerdings von den jungen Männern ein hohes Maß an Schnelligkeit, Wendigkeit und Geschicklichkeit. Zum Fest gehört auch die Parade der Frauen in ihren prachtvollen Trachten, an der Spitze reitet die „Reine d’Arles“. Die „Königin von Arles“ repräsentiert das provenzalische Erbe, das vom berühmten Sohn der Stadt, dem Dichter und Nobelpreisträger Mistral, besungen wurde. Seit jeher zieht Arles Künstler an: Der berühmteste war Vincent Van Gogh, der sich für die besonderen Lichtstimmungen der südlichen Stadt begeisterte. Andere seit jeher beliebte Orte der Camargue sind Aigues-Mortes, deren mittelalterlichen Mauern einst von Hemingway besucht wurden und Les Saintes-Marie-de-la mer, in deren Kirche die Heilige Sara von Sinti und Roma verehrt wird.



zurück
Fenster schliessen
Bonne France - eine Marke der La Cordée Reisen GmbH • Am Storrenacker 22 • 76139 Karlsruhe • Tel. +49 (0)721/9670445
Fax +49 (0)721/9670420 • Sitz Karlsruhe • HRB Mannheim 108431 • Geschäftsführer: Ansgar Zoller • Raiffeisenbank Illertal,
BLZ 65462231, Konto-Nr.: 77707001