Meeresfrüchte; 3SAT
Der Film ist eine temperamentvolle Komödie voller emotionaler
Achterbahnfahrten über einen Sommer voller Liebe in all ihren Facetten.
Es ist Sommer. Zum ersten Mal reist Marc mit seiner Frau
Béatrix und den Kindern in das Haus am Mittelmeer, in dem er als Teenager immer
die Ferien verbrachte. Obwohl der Mistral bläst und das Meer noch kühl ist,
weckt die sommerliche Hitze allmählich Sinne und Sehnsüchte. Sohn Charly
bekommt Besuch von Martin, der sich in ihn verliebt hat. Beatrix spürt die
Anspannung zwischen den Jungen und will Charly sein Coming out erleichtern.
Aber das verunsichert ihn nur noch mehr, da er gar nicht schwul ist. Umso
aufgewühlter reagiert Marc auf Martin, weckt dessen Schwulsein doch verdrängte
Gefühle, denen Marc sich nun stellen muss. Beatrix gerät ihrerseits in einen
Zwiespalt, als ihr Liebhaber Mathieu auftaucht und sie drängt, ihren Mann zu
verlassen. Ungeahnte Verwicklungen führen zu unvergesslichen Sommerferien für
alle.
Hintergrundinformationen: Nach einem komischen Road-Movie („Felix“) und einer
originellen Coming-of-Age-Komödie („Mein wahres Leben in der Provinz“)
verarbeitete das französische Autoren-Regie-Gespann Olivier Ducastel und
Jacques Martineau das alles bestimmende Thema „Liebe“ in einer leichten
Sommerkomödie. Darin setzen sie sich auch mit existenziellen Fragen wie
Selbstfindung, Identität und sexueller Orientierung auseinander. Im
hervorragenden Schauspielerensemble glänzen neben den Newcomern vor allem
Valeria Bruni-Tedeschi sowie der vielseitige Jean-Marc Barr.
|
|
|