Elsass – das ist der harmonische Landstrich zwischen Rheinebene und den Höhenzügen der Vogesen. Weinbestanden an den Hängen und von imposanten Burgen seit der Römerzeit bewehrt. Das sind malerische Weindörfer mit geraniengeschmückten Fachwerkhäusern, mit warmherzigen Menschen, mit Tradition und Brauchtum und mit dem Gefühl, dass man es sich hier gut gehen lässt. Das sind auch die faszinierenden Städte Strasbourg und Colmar mit ihrem reichen kulturellen Erbe. Und da ist die schier endlose Fülle an gastronomischen Erlebnissen: vom herzhaften Imbiss beim Winzer bis zur sternengekrönten Spitzenküche. Umrahmt von gehaltvollen Weinen und prickelndem Crémant.

Zu wahren Höhenflügen lädt die Route des Crêtes ein. Die aussichtsreiche Vogesenhochstraße bietet auf 1.200 Metern Höhe zweifellos die großartigsten Landschaftseindrücke. In versteckten Tälern und auf den Almen wird köstlicher Berg- und würziger Munsterkäse in handwerklicher Tradition hergestellt. In Ferme Auberges wird er zur Probe gereicht. Klicken Sie mit dem Mauszeiger auf einen Informationspunkt in der Karte und Sie erhalten Tipps und Wissenswertes vom Frankreich-Spezialisten.

Reisetipp: Schneckenzucht

Den Mund verziehen nur diejenigen Menschen, die noch nie Schnecken gegessen haben – Millionen von Franzosen können jedoch nicht irren! Obwohl eigentlich eine Spezialität des Burgund, werden sie auch im Elsass gezüchtet. Bernhard Kolb ist der bekannte Züchter. Besuchen Sie doch mal seine Ferme Hélicole du Kochersberg. Natürlich mit Degustation!

Wissenswertes: Radfahren ohne Ende

Das Elsaß ist ein kleines Radfahrerparadies mit über 1.200 km ausgewiesenen Radwanderwegen. Das klingt enorm wenn man bedenkt, dass die Region als flächenmäßig Kleinste Frankreichs nur 190 km lang und 50 km breit ist. Somit hat das Elsass das dichteste Radwegenetz in Frankreich. Vielleicht macht gerade das den Reiz aus, auf Entdeckungsreise zu gehen und geschützte Gebiete zu erkunden.

Essen & Trinken: Foie gras

Der Erfinder der "Pâté de foie gras de Strasbourg" war Patissier: Jean-Pierre Clause hatte den genialen Einfall, er füllte eine Teigpastete mit ganzen Stopflebern, dazwischen legte er Schinkenstreifen und gehacktes Kalbfleisch. Seine Kunden waren begeistert, die Straßburger Gänseleberpastete bald in aller Munde. Im Elsass selbst werden heute Gänse kaum noch gezüchtet. Für Spezialitäten aus Foie gras ist Straßburg aber immer noch bekannt. Die Lebern (aus Südfrankreich) werden gereinigt und mit Salz, Pfeffer und Zucker gewürzt, sodann einige Stunden mit Portwein mariniert. Dann werden sie in einer Deckelterrine in heißem Wasser gegart.

Rezept für Flammkuchen

Zunächst stellen wir aus 1,2 kg Mehl, 0,5 l lauwarmem Wasser, 2 Päckchen Backhefe und 3 EL Salz einen Teig her, den wir 90 min. an einem warmen Ort gehen lassen. Für den Belag benötigen wir in Streifen geschnittene Zwiebeln, ausgelassenen Speck und reichlich Crème fraîche, die mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat gewürzt wird. Je ca. 1/6 des Teiges wird sehr fein ausgerollt, mit Crème fraîche bestrichen und mit Zwiebeln und Speck belegt. Wer möchte kann auch geriebenen Käse, Münsterkäse, Pilze oder sogar Räucherlachs mit auflegen. Im Holzofen oder auf der Schamottplatte des Backofens (300°C) braucht das ganze 2 min., auf einem normalen Blech mit Backpapier bei 250°C ca. 5 min. Bon Appétit!

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